Blocken

Wird ein zentralvenöser Zugang (z.B. Portsystem) gerade nicht genutzt, muss man dafür sorgen, dass sich weder Infusionslösungen noch Blut im Schlauchsystem befinden. Beim Abschluss einer Infusion wird dazu zunächst mit isotonischer Kochsalzlösung gespült.

Anschließend wird das gesamte Volumen des Schlauchsystems mit Flüssigkeit gefüllt, um ein Eindringen von Blut zu verhindern. Blut gerinnt im Katheter und verstopft ihn nach wenigen Stunden so, dass er entfernt werden muss. Das sogenannte Blocken muss unter positivem Druck beendet werden. Das heißt, dass man das Infusionssystem abklemmen muss, bevor man das Zuspritzen der Flüssigkeit beendet und wieder Blut eindringen kann.

Zum Blocken kann man entweder isotone Kochsalzlösung verwenden oder ein Medikament wieTaurolidin.

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