individuelle Ernährungsbeutel

Lässt sich eine intravenöse Ernährung nicht über Standardbeutel gewährleisten, ist es auch möglich speziell für den einzelnen Patienten Beutel herzustellen.

Notwendig sind diese Mischungen bei bestimmten Stoffwechselstörungen, z.B. Störungen der Leberfunktion und bei Ernährungen, die sehr von den üblichen Anforderungen abweichen (z.B. sehr hoher Flüssigkeitsbedarf oder sehr junge Patienten).

In der praktischen Handhabung bergen diese Ein-Kammerbeutel große Nachteile im Vergleich zum Standardbeutel:

  • Sie müssen in der Regel gekühlt gelagert werden.
  • Vor dem Infundieren müssen sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden, damit der ernährte Patient nicht friert.
  • Ihre Haltbarkeit beträgt maximal 30 Tage.
  • Sie sind in der Herstellung deutlich teurer.
  • Ändert sich die Ernährungsplanung, müssen bereits hergestellte, aber noch nicht ausgelieferte Beutel vernichtet werden, da sie nur für einen bestimmten Patienten geeignet sind.

Daher wird in der Regel versucht, die Ernährung über die Auswahl der passenden Standardbeutel zu ermöglichen.

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