Infusion

Wenn man Flüssigkeiten über längere Zeit in den Körper unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes befördert, bezeichnet man das als Infusion. Meist werden die Flüssigkeiten in das venöse Blutsystem über einen periphervenösen oder zentralvenösen Zugang verabreicht.

(Es gibt allerdings auch Sonderfälle, wie arterielle Infusion, die Infusion von Schmerzmitteln ins Unterhautfettgewebe oder den Rückenmarksraum oder die Infusion von Medikamenten in den Bauchraum.)

Der große Vorteil einer Gabe als Infusion ist, dass man nicht auf einen funktionierenden Magen-Darm-Trakt angewiesen ist.

Bestimmte Medikamente, z.B. Chemotherapien, können nur als Infusion gegeben werden, weil sie den Körper sonst zu sehr schädigen. Andere Substanzen werden von den Verdauungsprozessen zerstört und verlieren bei der Aufnahme über den Mund ihre Wirkung.

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