Laufrate

Obwohl intravenöse Nahrung bereits in die Grundbausteine (Aminosäuren, Fettsäuren, Glukose) zerlegt ist und nicht wie normale Nahrung verdaut werden muss, ist es nicht möglich in wenigen Minuten die Nahrung für einen ganzen Tag aufzunehmen.

Das Kreislaufsystem kann nur begrenzte Mengen von Nährstoffen und Flüssigkeit aufnehmen. Diese müssen von der der Leber verarbeitet oder vom umliegenden Gewebe absorbiert werden, um nicht die Zusammensetzung des Blutes störend zu verändern. Anzeichen (aber keine Beweise) für zu kurze Infusionszeiten sind Übelkeit und Durchfälle.

Ihr betreuender Mitarbeiter von confido Care bespricht mit dem verordnenden Arzt die Laufrate der Infusion, die Menge pro Stunde, die verabreicht wird. Gerade zum Beginn einer intravenösen Ernährung ist es sinnvoller, die Infusion über viele Stunden laufen zu lassen, um den Körper die Gewöhnung zu erleichtern. Aber auch bei jahrelanger Ernährung wird es nie möglich sein, „mal eben“ den Nahrungsbedarf für den ganzen Tag aufzunehmen, sondern immer mehrere Stunden erfordern.

Viele intravenöse Medikamente dürfen ebenfalls nur mit bestimmten Laufraten gegeben werden, da sie sonst zu stark, zu schnell oder zellschädigend wirken.

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