Mehrflaschen-Ernährung

Statt Standardbeutel oder individuelle Ernährungsbeutel kann man eine intravenöse Ernährung auch durch das Anhängen von mehreren Flaschen mit einzelnen Nährlösungen ermöglichen.

Bei confido Care wird dieses Konzept nur in begründeten Ausnahmefällen eingesetzt, da es insbesondere im ambulanten Bereich, beim Patienten zuhause, viele Probleme mit sich bringt:

  • Durch mehrere Flaschen am Infusionsständer ist der Patient kaum noch mobil, selbst der Gang zur Toilette wird schwierig.
  • Mehrere Infusionssysteme gleichzeitig erhöhen deutlich die Infektionsgefahr.
  • Ein gleichmäßiger, sicherer Fluss der unterschiedlichen Nährlösungen ist nur mit Infusionspumpen für jede einzelne Flasche zu gewährleisten. Bei Infusion über Schwerkraft verhindern die unterschiedlichen Fließeigenschaften, die unterschiedliche Höhe der Flaschen und der durch abweichende Flüssigkeitsspiegel ausgeübte Druck eine planbare Ernährung.
  • Für den Pflegedienst vor Ort ist es kaum möglich, eine sichere Durchführung einer an intensivmedizinische Bedingungen ausgerichteten Ernährung zu gewährleisten.

 

Möglich ist eine Mehrflaschen-Ernährung bei bettlägerigen Patienten, bei denen eine kompetente Rund-um-die-Uhr-Versorgung gewährleistet ist und bei denen geringe Ansprüche an die Qualität der Ernährung bestehen.

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