Mukoviszidose

Mukoviszidose - oder auch Cystische Fibrose (CF) – ist in Deutschland die häufigste erbliche Stoffwechselerkrankung. Die Krankheit ist genetisch bedingt, also angeboren und tritt häufig schon in den ersten Lebensjahren auf, aber auch noch bei jungen Erwachsenen.

Als Folge eines „Fehlers“ im genetischen Bauplan werden alle Körpersekrete eingedickt produziert. Zäher Schleim verklebt vor allem Lunge und Bauchspeicheldrüse. Als Folge sind aber auch andere innere Organe (z.B. Leber, Geschlechtsorgane, Dünndarm) von Funktionsstörungen betroffen.

Mukoviszidose ist bislang noch nicht heilbar, aber die Symptome können gelindert werden. Patienten müssen lebenslang medikamentös therapiert werden und spezielle Atem- und Bewegungstherapien durchführen, um den Symptomen der Erkrankung entgegenzuwirken und um den zähen Schleim aus den Atemorganen entfernen zu können.

Obwohl Mukoviszidose nicht heilbar ist, verbessert sich kontinuierlich die durchschnittliche Lebenserwartung dank immer weiterentwickelter Behandlungsmethoden.

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