Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Parenteraler Ernährung

Wie bei jedem anderen Medikament können bei der Parenteralen Ernährung unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten. Häufig wird die Parenterale Ernährung gut vertragen und es treten kaum sogenannte Nebenwirkungen auf. Es handelt sich jedoch bei den Infusionslösungen um rezeptpflichtige Arzneimittel, so dass die Hersteller auf Nebenwirkungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen in ihren Publikationen hinweisen. Für Fragen zu den Arzneimitteln stehen der behandelnde Arzt und der Apotheker als Experten zur Verfügung.

Bei der Verträglichkeit spielt der Infusionszeitraum eine bedeutende Rolle. Wichtig ist unter anderem eine Diabetes-Vorerkrankung zu beachten, um eine Zufuhr von zu viel Glukose zu vermeiden. Bei Patienten mit Herzerkrankungen oder Dialyse gilt es unter anderem, die Flüssigkeitsmenge der Infusion einzuplanen, um mögliche Belastungen von vornherein auszuschließen. Eine strenge Beobachtung der Leberparameter wird der therapieleitende Arzt bei vorliegender Leberschädigung anordnen, um gegebenenfalls die Therapie anzupassen.

Die Aussagen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind nicht abschließend und ersetzen nicht die Rücksprache mit dem verantwortlichen Arzt und Apotheker, oder die Aussagen der Arzneimittelhersteller.

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