Verabreichung der Parenteralen Ernährung

Parenterale Ernährung umgeht den Magen-Darm-Trakt und führt die Nährstoffe auf dem Blutweg direkt zu den Zellen, in denen sie benötigt werden. Dazu ist ein venöser Zugang erforderlich (siehe Glossar). Diese stehen in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung (Port, Venenkatheter, etc.) und ermöglichen Infusionen mit verschiedenartigen Lösungen. Man unterscheidet peripher venöse Zugänge (vereinfacht: Zugang an kleineren Gefäßen der Extremitäten) und zentral venöse Zugänge (vereinfacht: Zugang an großen Gefäßen im Körperzentrum).

Über periphere Venenzugänge ist eine ausreichende Nährstoffzufuhr problematisch, da lediglich Lösungen mit relativ niedriger Konzentration infundiert werden können (unter 800 mmol/h).

Erst zentral venöse Zugänge ermöglichen die Infusion von Nährstoffkonzentrationen, die eine ausreichende Versorgung des Menschen mit Nährstoffen sicherstellen. Häufigste Beispiele für diese Zugangsform ist der venöse Portkatheter, weitere Beispiele sind Zentraler Venenkatheter, Groshong-Katheter und Hickmann-Broviac-Katheter (Siehe Glossar).

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