Leitlinie

AWMF S1-Leitlinie 092-004 - Ambulante parenterale Antiinfektivatherapie (APAT)

AWMF-Registernummer 092-004

Version:
1.2
Stand:
09.07.2024
Gültig bis:
08.08.2029
Aktueller Hinweis:
20.11.2024: aktualisierte Langfassung (Version 1.2, Verabschiedung DEGAM) eingestellt
Langfassung der Leitlinie
4,3 MB
Zum PDF Download

Dokumenteninformation

  • Basisdaten

    Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)

    Verwandte Leitlinien: Lokaltherapie schwerheilender und/oder chronischer Wunden aufgrund von peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes Mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz

  • Anwender- und Patientenzielgruppe

    Adressaten: Die Leitlinie richtet sich an ambulant oder im stationären Setting tätige Ärztinnen, die in die Behandlung von Patientinnen mit Infektionserkrankungen involviert sind.

    Patientenzielgruppe: Erwachsene, Kinder/Jugendliche

    Versorgungsbereich: ambulant, stationär, teilstationär; Therapie; spezialärztliche Versorgung

  • Herausgeber & beteiligte Fachgesellschaften

    Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)

    Beteiligung weiterer AWMF-Fachgesellschaften:

    • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
    • Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V. (DGPI)
    • Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie e.V. (PEG)
    • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
    • Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA)

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften / Organisationen: Deutsche Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin (dagnä) e.V.

    Ansprechpartnerin (LL-Sekretariat): Dr. Miriam StegemannSekretariat Klinik für Infektiologie und IntensivmedizinCharité — Universitätsmedizin BerlinAugustenburger Platz 1, 13353 Berlin apat-leitlinie@charite.de

  • Inhalte & Ziele

    Gründe für die Themenwahl:

    • Verbesserungspotential der Versorgungsqualität, dem durch die Leitlinie begegnet werden kann
    • Praxisvariation und Versorgungsunterschiede im Kontext der APAT als neuere Therapieform, die in Deutschland bisher nicht strukturiert und standardisiert durchgeführt wird
    • Informationsbedarf bei in Deutschland neuerer Therapieform — Koordinationsbedarf (z.B. interdisziplinär, interprofessionell, intersektoral)
    • Ökonomische Bedeutung (aus volkswirtschaftlicher Perspektive)
    • Ethische und soziale Aspekte (Zugang zur APAT)

    Allgemeines Ziel: Verbreitung von Handlungsempfehlungen, mit deren Hilfe man Entscheidungen in der medizinischen Versorgung auf eine rationalere Basis stellen kann. Auf diesem Weg sollen die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Versorgung verbessert und die Stellung der Patient*innen gestärkt werden.

    Spezifisches Ziel: Verbesserung der intersektoralen Versorgung.