AWMF S1-Leitlinie 092-004 - Ambulante parenterale Antiinfektivatherapie (APAT)
AWMF-Registernummer 092-004
Dokumenteninformation
Basisdaten
Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
Verwandte Leitlinien: Lokaltherapie schwerheilender und/oder chronischer Wunden aufgrund von peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes Mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz
Anwender- und Patientenzielgruppe
Adressaten: Die Leitlinie richtet sich an ambulant oder im stationären Setting tätige Ärztinnen, die in die Behandlung von Patientinnen mit Infektionserkrankungen involviert sind.
Patientenzielgruppe: Erwachsene, Kinder/Jugendliche
Versorgungsbereich: ambulant, stationär, teilstationär; Therapie; spezialärztliche Versorgung
Herausgeber & beteiligte Fachgesellschaften
Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)
Beteiligung weiterer AWMF-Fachgesellschaften:
- Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
- Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V. (DGPI)
- Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie e.V. (PEG)
- Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)
- Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA)
Beteiligung weiterer Fachgesellschaften / Organisationen: Deutsche Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin (dagnä) e.V.
Ansprechpartnerin (LL-Sekretariat): Dr. Miriam StegemannSekretariat Klinik für Infektiologie und IntensivmedizinCharité — Universitätsmedizin BerlinAugustenburger Platz 1, 13353 Berlin apat-leitlinie@charite.de
Inhalte & Ziele
Gründe für die Themenwahl:
- Verbesserungspotential der Versorgungsqualität, dem durch die Leitlinie begegnet werden kann
- Praxisvariation und Versorgungsunterschiede im Kontext der APAT als neuere Therapieform, die in Deutschland bisher nicht strukturiert und standardisiert durchgeführt wird
- Informationsbedarf bei in Deutschland neuerer Therapieform — Koordinationsbedarf (z.B. interdisziplinär, interprofessionell, intersektoral)
- Ökonomische Bedeutung (aus volkswirtschaftlicher Perspektive)
- Ethische und soziale Aspekte (Zugang zur APAT)
Allgemeines Ziel: Verbreitung von Handlungsempfehlungen, mit deren Hilfe man Entscheidungen in der medizinischen Versorgung auf eine rationalere Basis stellen kann. Auf diesem Weg sollen die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Versorgung verbessert und die Stellung der Patient*innen gestärkt werden.
Spezifisches Ziel: Verbesserung der intersektoralen Versorgung.