Das erfährst du in dieser Folge
- Wofür die Abkürzung APAT steht und warum das Team im Alltag von „Antibiose to go“ spricht
- Wie eine Elastomerpumpe in Zitronengröße den Infusionsständer ersetzt und warum kein Rucksack nötig ist
- Wann ein Midline-Katheter reicht und wann PICC-Line oder Port gewählt werden
- Was sich bei Mukoviszidose seit den Genmodulatoren geändert hat und wer weiterhin IV-Antibiosen braucht
- Warum vor dem Anschließen Fenster und Türen geschlossen und Haustiere aus dem Zimmer gebracht werden
Worum es geht
Viele Menschen liegen in der Klinik nur noch im Bett, weil sie ein- bis dreimal täglich eine Infusion brauchen. Eine Diagnostik findet zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr statt. Genau hier setzt die ambulante parenterale Antiinfektiva-Therapie an, kurz APAT: Die IV-Antibiose läuft zu Hause weiter, angeschlossen vom Patienten selbst oder von Angehörigen.
Tanja Suhr und Carsten Menger betreuen diesen Bereich bei confido Care. Sie erklären, für wen die Therapie infrage kommt, wie die Anmeldung aus der Klinik abläuft und was eine Elastomerpumpe von einem Infusionsständer unterscheidet. Ein Schwerpunkt ist die Mukoviszidose. Über 8.000 Menschen in Deutschland sind davon betroffen, und aus diesem Bereich ist die ambulante IV-Antibiose bei confido Care ursprünglich entstanden.
Dazu kommen die praktischen Fragen: welcher venöse Zugang wann gewählt wird, was beim Verbandswechsel und bei der Hygiene zu Hause gilt, welche Rolle eine Apotheke mit Reinraumlabor spielt und was im Alltag mit Duschen und Sport möglich ist.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
02:55 Wofür APAT steht und für wen die Therapie gedacht ist
10:13 Antibiose to go: die Pumpe in Zitronengröße
12:27 Mukoviszidose: zäher Schleim in allen Organen
17:27 Genmodulatoren und was sich dadurch geändert hat
22:28 Port, Midline und PICC-Line: die Zugänge im Vergleich
28:39 Was zu Hause vorausgesetzt wird: Ablauf und Hygiene
50:07 Apotheke, Reinraumlabor und das Material für zu Hause