Das erfährst du in dieser Folge
- Warum auch übergewichtige Menschen mangelernährt sein können
- Woran sich Kachexie und Sarkopenie unterscheiden
- Warum ein BMI unter 18,5 nur eines von mehreren Kriterien der DGEM ist
- Ab wann ein Gewichtsverlust auffällig wird: mehr als 10 Prozent in 3 bis 6 Monaten
- Welche Alltagszeichen Angehörigen auffallen: lockerer Gürtel, halbe Portionen
Worum es geht
Ein Vitaminmangel lässt sich meist mit einem Präparat ausgleichen. Die krankheitsbedingte Mangelernährung, um die es in dieser Folge geht, funktioniert anders: Sie entsteht, wenn eine Erkrankung den Stoffwechsel verändert, den Energiebedarf erhöht oder die Aufnahme von Nährstoffen stört. Erkennbar ist sie oft erst spät, und nicht immer an einem dünnen Körper.
Johanna und Anna-Lena Fahrendorf arbeiten im Ernährungsteam von confido Care und betreuen Patienten mit klinischer Ernährung. Sie grenzen Kachexie und Sarkopenie voneinander ab, ordnen den BMI als eines von mehreren Kriterien ein und nennen die Grenze, ab der ein ungewollter Gewichtsverlust auffällig wird. Es geht um mögliche Folgen wie Stürze, Infektanfälligkeit und eine Chemotherapie, die bei starker Mangelernährung an Wirksamkeit verliert, und darum, woran Angehörige erste Anzeichen im Alltag bemerken.
Es ist die erste von vier Folgen der Serie zur Mangelernährung.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
02:52 Vitaminmangel und krankheitsbedingte Mangelernährung
04:47 Wer betroffen ist: Kachexie und Sarkopenie
08:47 Die Kriterien der Fachgesellschaft und der BMI
11:06 Symptome jenseits des Gewichtsverlusts
12:24 Mögliche Folgen: Stürze, Infekte, Wirksamkeit der Therapie
19:01 Ursachen im Alter: Kauen, Schlucken, Vergessen
22:26 Wie Angehörige das Thema ansprechen können