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Inklusion auf dem Metalfestival: die Macher des Summer Breeze

Rolli-Podest, Betonwege, Freitickets für Begleitpersonen: die Veranstalter erzählen, was auf 200 Hektar grüner Wiese wirklich machbar ist.

03.09.2026

1 Std. 4 Minuten

Moderation:

Oliver Kleineidam

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Podcast-Cover Diagnose Festivalfieber Edition zur Folge über das Summer Breeze Open Air

Das erfährst du in dieser Folge

  1. Warum es das Rolli-Podest und Freitickets für Begleitpersonen schon in den frühen Jahren gab
  2. Was gegen eine überdachte Rollstuhlrampe spricht: Windlast, Baukosten und totes Gelände dahinter
  3. Wie befestigte Wege und der nahe Campingplatz den Zugang zu allen vier Bühnen offen halten
  4. Wie Feedback aus dem Accessible Camping und aus der Befragung nach dem Festival in die Planung zurückläuft
  5. Was passierte, als mitten im Festival ein Rad an Yvonnes Rollstuhl abbrach

Worum es geht

Ein mehrtägiges Metalfestival findet auf knapp 200 Hektar grüner Wiese statt, mit weiten Wegen, Staub und Hitze. Für Gäste im Rollstuhl entscheidet sich lange vor der Anreise, ob das funktioniert: an befestigten Wegen, an Podesten vor den Bühnen und daran, wer vor Ort reagieren kann, wenn etwas ausfällt.

Achim hat das Summer Breeze Open Air, eines der größten Metalfestivals Europas, 1997 gegründet, Alex Härtel verantwortet dort Marketing, PR und Partnerschaften. Sie beschreiben, wie die Infrastruktur für Menschen mit Einschränkungen über die Jahre gewachsen ist, warum eine überdachte Rollstuhlrampe an Windlast und Fläche scheitert und wie Rückmeldungen aus dem Accessible Camping in die Planung zurücklaufen. Auch die Festivaltage kommen zur Sprache, an denen an Yvonnes Rollstuhl ein Rad abbrach und vor Ort ein Ersatz gefunden wurde.

Es ist die erste Folge der Serie zum Dokumentarfilm „Diagnose: Festivalfieber“.

Kapitel

00:00  Worum es in dieser Folge geht

03:20  Die Macher des Summer Breeze stellen sich vor

11:02  Grüne Wiese: Infrastruktur für eine Kleinstadt

20:39  Rolli-Podest, Betonwege und Freitickets

24:25  Feedback der Gäste und die Partner vor Ort

29:01  Rollstuhlrampen und die Frage nach Schatten

33:06  Als am Rollstuhl ein Rad abbrach

56:01  Was die Veranstalter Menschen mit Einschränkungen raten