Das erfährst du in dieser Folge
- Wie lange es gedauert hat, bis die Beschwerden überhaupt einen Namen bekamen: chronisch-intestinale Pseudoobstruktion
- Was nach der Kolektomie folgte: ein endständiges Ileostoma und der Alltag damit
- Wie aus einem Fitnessprogramm nach jeder Operation erst Seilspringen wurde und dann ein Halbmarathon in 2 Stunden 20
- Warum Silke Achenbach früh morgens läuft und ihre Nahrungsaufnahme um das Training herum plant
- Was am Flughafen passierte, als sie mit Trinknahrung und Attesten verreiste
Worum es geht
Als Silke Achenbach zum ersten Mal operiert wurde, war sie 35 Jahre alt. Beschwerden hatte sie da bereits ihr ganzes Leben lang: ein Darm, der kaum arbeitete, Untersuchungen ohne Befund, Ärzte, die ein psychosomatisches Problem vermuteten. Erst nach zahlreichen Eingriffen fiel der Name der Erkrankung, eine chronisch-intestinale Pseudoobstruktion, also eine Lähmung des Darms.
In dieser Folge erzählt sie, wie dieser Weg verlaufen ist, was insgesamt 20 Operationen für ihren Alltag, ihre Berufsbiografie und ihr soziales Leben bedeutet haben und wie sie parallel dazu mit Sport angefangen hat: erst mit kurzen Spaziergängen nach den Eingriffen, später mit Seilspringen, dann mit drei Halbmarathons. Sie beschreibt außerdem, wie sich ihre Versorgung zuletzt verändert hat, seit sie parenteral ernährt wird, und wie sie Training und Nahrungsaufnahme zeitlich aufeinander abstimmt.
Sport, Reisen und Alltag mit parenteraler Ernährung waren in diesem Podcast schon mehrfach Thema. Diese Folge erzählt es aus der Sicht einer Patientin, die den Weg dorthin über Jahrzehnte gegangen ist.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
02:38 Kindheit und Jugend ohne Diagnose
09:15 Operationen, Stoma und die Suche nach Spezialisten
13:23 Die Diagnose: chronisch-intestinale Pseudoobstruktion
18:19 Vom Seilspringen zum ersten Halbmarathon
30:34 Schwerbehinderung im Arbeitsleben
46:42 Parenterale Ernährung und die Planung ums Laufen
1:08:14 Was Silke Achenbach anderen Betroffenen mitgibt