Das erfährst du in dieser Folge
- Was in einem Dreikammerbeutel steckt: Kohlenhydrate als Glukose, Fette als Emulsion, Eiweiße als Aminosäuren
- Warum Vitamine und Spurenelemente aus Stabilitätsgründen erst vor jeder Infusion zugespritzt werden
- Weshalb orale Nahrung weiter erwünscht ist, damit der Darm aktiv bleibt und die Darmzotten ernährt werden
- Warum meist nachts infundiert wird und die Laufzeit von 10 bis 14 Stunden nicht verkürzt werden sollte
- Welche Fragen vor einer Krebsdiät zu klären sind und warum einseitige Kost den Mangel eher verstärkt
Worum es geht
Wer zum ersten Mal von parenteraler Ernährung hört, hat meist dieselben Fragen. Was ist in so einem Infusionsbeutel eigentlich drin, darf man daneben noch normal essen, und was geschieht mit der Verdauung, wenn die Nahrung den Magen-Darm-Trakt umgeht.
Anna-Lena Fahrendorf und Johanna arbeiten im Ernährungsteam von confido Care und beantworten in dieser Folge die Fragen, die ihnen am häufigsten gestellt werden. Sie erklären den Aufbau eines Dreikammerbeutels, warum Vitamine und Spurenelemente erst kurz vor der Gabe hinzugefügt werden, dass im ambulanten Bereich ein zentraler Zugang Voraussetzung ist und warum die meisten Patienten über Nacht infundieren. Zum Schluss geht es um das Gerücht der Krebsdiät und um Angebote aus dem Internet, die Heilung versprechen.
Es ist der vierte und letzte Teil der Serie zum Thema Mangelernährung. Die ersten drei Folgen behandeln Ursachen, Symptome, Messverfahren und die verschiedenen Formen der künstlichen Ernährung.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
01:40 Was parenterale Ernährung bedeutet
02:36 Was im Dreikammerbeutel steckt
04:38 Essen trotz parenteraler Ernährung
05:57 Was mit der Verdauung passiert
06:56 Braucht es für die Therapie einen Port
07:41 Nachts infundieren und wie lange ein Beutel läuft
09:12 Krebsdiäten und Angebote aus dem Internet