Das erfährst du in dieser Folge
- Warum der Infusionsständer zu Hause einem Rucksack mit Pumpe weicht, rund 3 Kilo bei anderthalb Litern
- Wer zusammenspielen muss, damit die Versorgung startet: Arzt, Apotheke, Pflegedienst und das Lager in Münster
- Was zu tun ist, wenn die Portnadel herausrutscht, und warum der Port dann zügig gespült wird
- Wie Angehörige geschult werden, zweimal und beim zweiten Mal mit eigenem Handyvideo
- Warum Patienten trotz parenteraler Ernährung weiter essen sollen, statt die orale Aufnahme einzustellen
Worum es geht
Wer an eine Infusion denkt, denkt an ein Krankenhausbett und einen Ständer, an den man gebunden ist. Zu Hause sieht das anders aus: Der Beutel hängt in einem Rucksack, eine Pumpe steuert die Laufzeit, und tagsüber ist der Patient in der Regel frei.
Jenny Schaffeldt ist Patientenmanagerin im Team Nord von confido Care und gelernte examinierte Krankenschwester. Sie beschreibt, was vor dem ersten Hausbesuch organisiert werden muss, wie Arzt, Apotheke und Pflegedienst zusammengeführt werden und wie ein Portnadelwechsel alle 7 bis 10 Tage abläuft. Sie erklärt außerdem, was passiert, wenn jemand auf die Leitung tritt, wie Angehörige selbst geschult werden und warum weiter gegessen werden soll, auch wenn die Ernährung über den Port läuft.
Es ist die erste reguläre Folge des Podcasts und damit der Einstieg in die ambulante Infusionstherapie.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
02:31 Rucksack und Pumpe statt Infusionsständer
04:49 Was vor dem ersten Hausbesuch organisiert wird
09:08 Arzt, Apotheke, Pflegedienst: wer was übernimmt
15:50 Wenn die Portnadel herausrutscht
20:58 Angehörige und Patienten selbst schulen
31:10 Essen trotz parenteraler Ernährung
37:48 Warum vom Schwimmen mit Portnadel abgeraten wird