Das erfährst du in dieser Folge
- Warum Yvonne die Portversorgung nach den ersten Monaten selbst übernommen hat
- Was medizinisches Sondergepäck auf einer Flugreise bedeutet: 25 Kilo zusätzlich, ein zweiter Koffer wegen der 32-Kilo-Grenze und eine ärztlich unterschriebene Liste
- Warum Betäubungsmittel für die Reise ein Attest aus der Amtsapotheke brauchen, das man lange vor der Reise beantragen muss
- Wie sich die Urlaubsdauer nach der Portnadel richtet, die 7 bis 10 Tage liegen darf
- Was ihr der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen gebracht hat
Worum es geht
Yvonne Damm lebt seit einem multiplen Organversagen mit einem Kurzdarmsyndrom und wird über einen Port parenteral ernährt. Am Anfang stand ein Leben, das sich auf die eigene Wohnung und einen Pflegedienst mit festen Uhrzeiten zusammenzog. Heute fliegt sie in den Urlaub, geht schwimmen und versorgt ihren Port selbst.
Im Gespräch mit ihrem Patientenmanager Marcel Barczyk beschreibt sie, wie dieser Weg aussah. Marcel Barczyk erklärt, was ein Patientenmanager bei confido Care übernimmt und warum das Unternehmen auf feste Bezugspersonen setzt. Yvonne erzählt vom Alltag dazwischen: von der Liste fürs Sondergepäck, die der Hausarzt unterschreiben muss, vom Attest für Betäubungsmittel, das nicht kurzfristig zu bekommen ist, und davon, wie sich eine Reise nach der Standzeit der Portnadel richtet.
Am Ende geht es um den Austausch mit anderen Betroffenen und darum, warum Yvonne ihre Geschichte überhaupt erzählt.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
01:47 Was ein Patientenmanager bei confido Care übernimmt
05:23 Die Diagnose in der Familie und die Operation 1999
11:01 Der Tag, an dem alles kippte
34:02 Der Schlüsselmoment im Krankenhausbett
42:41 Die eigene Versorgung selbst übernehmen
47:58 Urlaub planen: Sondergepäck, Attest und Zoll
57:44 Schwimmen mit Port