Das erfährst du in dieser Folge
- Warum eine Mangelernährung auch bei hohem Ausgangsgewicht übersehen wird
- Wie eine Mangelernährung erfasst wird: auf Station ein Fragebogen mit Score, danach BIA-Messung und Blutbild
- Wann eine Ernährung über die Vene sinnvoll ist, etwa bei einer Engstelle oder nach Bestrahlung im Halsbereich
- Was Aromatherapie, Klangschale und eine beruhigende Waschung im Stationsalltag leisten
- Warum erst entlassen wird, wenn Ernährung, Pflegebett und Sauerstoff zu Hause organisiert sind
Worum es geht
Was vor einer Entlassung nach Hause geregelt wird, bekommen Patienten und Angehörige nur zum Teil mit. Auf einer onkologischen Station mit Palliativbereich laufen Therapie, Ernährungsscreening, Gespräche mit Angehörigen und die Vorbereitung der häuslichen Versorgung nebeneinander her.
Marcel Ligendza ist Gesundheits- und Krankenpfleger mit Fachweiterbildung für Onkologie und Palliativ und arbeitet seit sechs Jahren examiniert auf Station. Er beschreibt, woran dort eine Mangelernährung auffällt, warum ein volles oder leeres Essenstablett eine Information ist und wann eine Ernährung über die Vene sinnvoll ist und wann nicht. Er erzählt auch von den Maßnahmen neben der Schulmedizin: Aromatherapie, Klangschale, eine beruhigende Waschung statt einer Tablette.
Christina Hartmann-Pahl ist Patientenmanagerin bei confido Care und einmal in der Woche auf dieser Station. Sie erklärt, wann sie hinzukommt, was sie im Krankenhaus bereits klärt und was erst zu Hause beginnt. Zum Schluss geht es um das Entlassungsmanagement und darum, warum die Reihenfolge daran hängt, dass zu Hause alles steht.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
02:46 Marcel über seine Station: Onkologie und Palliativ
09:55 Aromatherapie, Klangschale und die beruhigende Waschung
19:42 Mangelernährung auf Station: woran sie auffällt
24:19 Wie lange Patienten auf der Station bleiben
29:54 Wann zusätzliche Ernährung sinnvoll ist und wann nicht
40:03 Wo die ambulante Versorgung ansetzt
51:28 Entlassung erst, wenn zu Hause alles steht