Das erfährst du in dieser Folge
- Warum die Nahrung an die Zieladresse geliefert wird, statt im Auto mitzufahren
- Was eine Lieferung ausmacht: 15 Beutel für 15 Tage in drei großen Kisten
- Warum ein Beutel mit knapp 3 Litern und mindestens 3 Kilo nicht ins Fluggepäck passt
- Wie die Flugverbindung danach ausgesucht wird, dass die Ernährung abends wieder läuft
- Wie Barbara und ihr Mann die Versorgung selbst übernommen haben, statt zweimal täglich auf den Pflegedienst zu warten
Worum es geht
Ein Häuschen an der Algarve und der Plan, im Winter länger im Süden zu sein: Nach der Diagnose Kurzdarmsyndrom war das für Barbara Elpers zunächst ein geplatzter Traum. Sie wird nachts parenteral ernährt, bekommt vormittags Flüssigkeit über einen zentralen Venenkatheter und braucht dafür Material, das drei große Kisten füllt.
Im Gespräch mit Patientenmanager Timo Gäbel erzählt sie, wie daraus trotzdem eine Reise wurde. Die Apotheke liefert nach Portugal, Freunde vor Ort nehmen die Sendung entgegen, und die Flugverbindung wird so gewählt, dass die Ernährung abends wieder läuft. Timo Gäbel beschreibt, was vor einem Urlaub zusätzlich bestellt und geprüft wird und warum die Beutel nicht ins Gepäck passen.
Außerdem geht es um den Weg dorthin: um die ersten Monate mit einem Pflegedienst zu festen Uhrzeiten, um die Entscheidung, die Versorgung mit ihrem Mann selbst zu übernehmen, und um die individuell zusammengestellte Ernährung, nach der die dauernde Übelkeit aufhörte.
Kapitel
00:00 Worum es in dieser Folge geht
01:49 Die Diagnose und was ihr vorausging
08:38 Die ersten Monate mit dem Pflegedienst
18:31 Als die Nahrung nicht vertragen wurde
22:45 Der Zugang: Verbandswechsel, Nadel und Schwimmen
28:17 Die Versorgung selbst übernehmen
32:49 Reisen mit parenteraler Ernährung
38:55 Wie die Lieferung nach Portugal kommt